Datum der Publikation 26/08/2019
SwimRun: Der Sporttrend erobert die Kanarischen Inseln
Ein Blick auf Swimrun, den Sporttrend, der auf den Kanarischen Inseln boomt, und auf dein Wohlbefinden im Urlaub.
Das angenehme Klima und die besondere Landschaft der Kanarischen Inseln haben den Archipel zu einem idealen Schauplatz für neue Sporttrends gemacht. Windsurfen, Surfen und Stand-up-Paddling gehören längst fest zu den Stränden der Inseln, während die Hänge der ruhenden Vulkane außergewöhnliche Bedingungen für Bergsport und andere anspruchsvolle Outdoor-Aktivitäten bieten.
Zu diesen natürlichen Voraussetzungen kommt eine hervorragende Infrastruktur, mit der sich Adrenalin und Urlaub miteinander verbinden lassen. Die Iberostar Hotels auf Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote bieten aktiven Reisenden vieles, was sie sich wünschen: attraktive Lagen direkt am Meer für Wassersportfans, Einrichtungen zum Aufwärmen vor und Entspannen nach dem Training sowie Fit-&-Fun-Programme, mit denen Bewegung zum unterhaltsamen Teil des Urlaubs wird.
Ein außergewöhnliches Klima, eindrucksvolle Vulkan- und Mondlandschaften, bizarre Lavafelder, legendäre Natur- und Kulturlandschaften, spektakuläre Strände und die vielfältige kanarische Küche: All das und noch vieles mehr lässt sich bei einem Aufenthalt in einem unserer Hotels auf den Kanarischen Inseln entdecken. Bei diesen Voraussetzungen war es nur eine Frage der Zeit, bis SwimRun auch auf den Kanarischen Inseln ankam und hier seine ganz eigene Form entwickelte.
Der Erfolg von SwimRun
Sich neu erfinden oder verschwinden. Dieser Gedanke taucht in nahezu allen Lebensbereichen immer wieder auf. Gleichzeitig schienen manche Dinge lange in unveränderlichen Traditionen festzustecken. Auch beim Sport entstand zeitweise der Eindruck, „dass kaum noch etwas wirklich Neues möglich sei“. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Freizeitwelt jedoch stark verändert.
Neue Trends und der Wunsch nach außergewöhnlichen Erlebnissen haben zu einem breiten und spannenden Angebot neuer Sportarten geführt, von denen viele mehrere Disziplinen miteinander kombinieren. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Urlaubshotel vor allem einen Tennisplatz oder zumindest eine Bogenschießanlage brauchte. Freizeit im 21. Jahrhundert bedeutet zunehmend, neue Aktivitäten zu entdecken. Viele davon basieren auf weniger verbreiteten Sportarten, die Adrenalin, körperliche Anstrengung und jede Menge Spaß miteinander verbinden. Schnorcheln, Seekajak, Stand-up-Paddling, Canyoning, Trekking, Trailrunning und Mountainbiking sind nur einige Beispiele.
Sie ermöglichen es, ein Reiseziel aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen. Die Kanarischen Inseln gehören zweifellos zu den idealen Regionen dafür. Das milde Klima und die vielen Sonnenstunden eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten.
Abenteuer auf den Kanaren
Im Kern dieser jungen Sportart steckt eine große Portion Abenteuer, verbunden mit Naturverbundenheit und der persönlichen Herausforderung, eine Strecke möglichst direkt durch unterschiedliche Landschaften zu bewältigen. Genau hier spielen die Kanarischen Inseln ihre Stärken aus.
Die steilen Landschaften der westlichen Inseln und die Kraft des Atlantiks bieten anspruchsvolle Bedingungen für erfahrene Sportler, während die geringeren Höhenunterschiede und teilweise ruhigeren Gewässer der östlichen Inseln längere Strecken ermöglichen können. Die Kanarischen Inseln verfügen außerdem über ein offiziell ausgewiesenes und markiertes Wanderwegenetz, das von den zuständigen Bergsportverbänden betreut wird. Es umfasst drei wesentliche Kategorien. Fernwanderwege sind weiß-rot markiert und tragen die Abkürzung GR. Sie sind meist länger als 50 Kilometer. Kurzwanderwege sind weiß-gelb markiert und werden als PR bezeichnet. Ihre Länge liegt in der Regel zwischen 10 und 50 Kilometern. Lokale Wanderwege tragen weiß-grüne Markierungen und die Abkürzung SL. Sie sind meist kürzer als zehn Kilometer. Dieses Wegenetz ist besonders hilfreich bei der Planung einer SwimRun-Strecke, wenn zwischen den Laufabschnitten geeignete Wasserpassagen liegen sollen. Es empfiehlt sich, offizielle Karten zu nutzen und die Route auf Grundlage der Informationen der jeweiligen Inselverwaltungen zu planen.
Daneben gibt es ein weiteres Netz nicht offiziell zertifizierter Wege, die teilweise von den Gemeinden ausgeschildert und betreut werden. Auch beim Schwimmen im Meer steht die Sicherheit an erster Stelle. Wettervorhersagen und Seegang sollten immer im Voraus geprüft werden. Besondere Vorsicht ist im Norden Teneriffas sowie im Süden Fuerteventuras geboten, wo die Bedingungen anspruchsvoll sein können. Vor längeren Schwimmpassagen sollte außerdem die eigene Erfahrung im Freiwasserschwimmen realistisch eingeschätzt werden. Auf Teneriffa stehen mehrere Iberostar Hotels auf Teneriffa zur Auswahl, von denen aus sich dieser neue Sporttrend mit einem komfortablen Aufenthalt verbinden lässt.
Wo kann man SwimRun betreiben?
Als Malpaís bezeichnet man ein Gebiet, das von rauen ʻAʻā-Lavaströmen bedeckt ist. Die Landschaft wirkt beinahe wüstenartig. Scharfkantiges schwarzes Vulkangestein bedeckt große Flächen und schafft eine außergewöhnliche Kulisse für Natur- und Outdoorfans.
Auf Teneriffa befinden sich mehrere solcher Gebiete in Küstennähe. Zwei besonders interessante Regionen für Abenteuersport sind der Malpaís de Güímar in der gleichnamigen Gemeinde sowie der Malpaís de Rasca an der Südküste der Insel. Der Malpaís de Güímar liegt in einem besonderen Naturschutzgebiet. Der Wanderweg gehört zwar nicht zum offiziell zertifizierten Wegenetz, ist jedoch gut ausgeschildert. Die Rundstrecke ist etwa sieben Kilometer lang und lässt sich durch Schwimmpassagen ergänzen. Entlang der Route gibt es mehrere Strände, die sich gut als Ein- und Ausstiegspunkte für Wasserabschnitte eignen. Das Meer kann in dieser Region recht bewegt sein, weshalb besonders auf Strömungen geachtet werden muss. Der Zugang zum Wanderweg erfolgt über Puertito, was die Organisation erleichtert, da sich das eigene Fahrzeug innerhalb weniger Minuten erreichen lässt. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zu Santa Cruz de Tenerife. Dadurch lässt sich ein aktiver Urlaub hervorragend mit einem Aufenthalt in der Inselhauptstadt kombinieren. Wer sich für Santa Cruz entscheidet, findet im Iberostar Grand Hotel Mencey einen komfortablen Ausgangspunkt. Neben seinen Einrichtungen bietet das Hotel gastronomische Angebote für aktive Gäste und einen erholsamen Spa-Bereich. Der Malpaís de Rasca liegt weiter südlich in der Gemeinde Arona, direkt neben den Stränden von Costa Adeje und Playa de las Américas.
Die Landschaft ähnelt Güímar, ist jedoch etwas trockener. Die Strecke ist etwa 10,5 Kilometer lang. Rund die Hälfte verläuft entlang der Küste, wodurch sich Schwimmabschnitte vergleichsweise leicht integrieren lassen. Laufen und Schwimmen durch den Malpaís de Rasca ist ein besonderes Erlebnis. Die Route führt über alte Lavaströme, auf denen endemische Pflanzen wie Cardones und Tabaibas wachsen, und vorbei an mehreren Vulkankegeln. Die Lage eignet sich hervorragend, weil das Training am Strand beginnen und auf Vulkanboden enden kann, oder umgekehrt. So lässt sich eine SwimRun-Einheit mit Zeit in der Sonne oder am Pool des Hotel Bouganville Playa verbinden oder mit einem Familienurlaub im Iberostar Selection Anthelia. Viele der Iberostar Hotels in Costa Adeje liegen direkt am Meer. Dadurch kann das Training praktisch vor der Hoteltür beginnen und enden.
Von Lanzarote nach La Graciosa
La Graciosa, die kleinste bewohnte Insel des kanarischen Archipels, eignet sich hervorragend für SwimRun-Training. Auf der Insel gibt es keine asphaltierten Straßen. Stattdessen führen zahlreiche Pisten und Wege durch die Landschaft. Eine mögliche Rundstrecke startet in Caleta del Sebo, dem wichtigsten Ort der Insel, führt bis zur Playa de las Conchas und über Pedro Barba zurück. Schwimmpassagen lassen sich im Norden an der Playa de las Conchas sowie im Süden zwischen Playa de Montaña Amarilla und Playa La Francesa integrieren. Die dem sogenannten Río zugewandte Küste weist häufig vergleichsweise ruhiges Wasser auf und kann sich daher gut für Freiwasserstrecken eignen. Für besonders erfahrene Sportler kann eine weitere Route auf Lanzarote beginnen. Von der Playa de Bajo Risco geht es zunächst mehrere Kilometer über den Wanderweg Los Gracioseros.
Anschließend können erfahrene Freiwasserschwimmer die Meerenge bis La Graciosa durchqueren, eine Strecke von etwas mehr als zweieinhalb Kilometern. Nach Laufabschnitten auf der kleinen Insel führt dieselbe Route wieder zurück zum Ausgangspunkt. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Halbinsel Papagayo von Bucht zu Bucht zu durchqueren und dabei abwechselnd zu laufen und zu schwimmen. Diese Route lässt sich vom Iberostar La Bocayna Village aus beginnen und bietet die Gelegenheit, das Naturparadies aus einer vollkommen anderen Perspektive kennenzulernen. Morgens geht es zum Training in eine außergewöhnliche Naturlandschaft, nachmittags zurück ins Hotel zum Entspannen.