Mallorca ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Auf die Insula Maior, die „große Insel“, kommen Sie immer wieder neu zu entdecken. Weiter unten erfahren Sie, warum dieser Name bis heute so passend ist. Legenden, Landschaften und kleine Besonderheiten führen Sie durch Mallorca auf eine Weise, die selbst vertraute Orte überraschend wirken lässt. Wählen Sie Ihr Hotel auf Mallorca und entdecken Sie die Insel mit frischem Blick.
Eine Insel, die mehr verbirgt, als sie zeigt
Mallorca jenseits der Strände
Mallorcas Strände und Buchten sind ein wunderbarer Ausgangspunkt oder auch ein Ziel. Doch Mallorca hat weit mehr zu bieten. Von der Hauptstadt Palma bis zu den Dörfern im Inselinneren kann die Insel zu einem kaleidoskopischen Reiseziel werden, wenn man weiß, wie man hinsieht.
Eine Kultur, geprägt von Geschichte, Tradition und Meer
Die mallorquinische Kultur ist dem mediterranen Lebensgefühl treu und seiner entspannten Schönheit, ganz ohne künstliche Effekte. Ihre natürliche Schlichtheit gewinnt aus der Nähe an Tiefe. Selbst wenn Ihnen nur wenig Zeit bleibt, wird die Insel Sie unweigerlich in ihren Bann ziehen. Ein All Inclusive Day Pass in einem 5 Sterne Hotel auf Mallorca kann sich dabei wie ein Portal anfühlen, das den Blick für alles Weitere öffnet. Schritt für Schritt tauchen Sie tiefer in Geschichte und Traditionen ein, immer mit dem Meer im Blick.
Die Serra de Tramuntana und ihr Netz arabischer Routen aus vergangenen Zeiten
Im Winter zeigt sich die Landschaft Mallorcas von ihrer ruhigen, geschichtsträchtigen Seite. Nutzen Sie diese Zeit, um die alten arabischen Routen in der Serra de Tramuntana zu erkunden. Das Gebirge ist als Kulturlandschaft von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die fortschrittlichen Techniken der islamischen Landwirtschaft haben hier Terrassen, Bewässerungskanäle und Trockensteinwege hinterlassen, die das Gebiet zwischen Sóller, Deià und Fornalutx bis heute prägen.
Historische Geheimnisse, die nur wenige kennen
Palma und ihre Kathedrale, die niemals endet: Details des „mallorquinischen Gaudí“
Die Geheimnisse der Kathedrale von Palma sind so zahlreich und so facettenreich, dass ihr Bild und das, wofür sie steht, nie ganz erzählt ist. Die modernistische Kapelle von La Seu, gestaltet von Miquel Barceló, den viele den „mallorquinischen Gaudí“ nennen, eröffnet ein Fantasieuniversum. Glasfenster erzählen vom Meer, von der Menschheit und von der Erde. Gerade während eines Familienurlaubs in einem Familienhotel auf Mallorca ist das ein Ausflug, der auch Kindern lange in Erinnerung bleibt.
Das Castell de Bellver, eine der wenigen kreisrunden Burgen Europas
Kunst auf Mallorca bewegt sich zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wer Architektur mit einer geheimnisvollen Note liebt, sollte das Castell de Bellver besuchen, eine der wenigen kreisrunden Festungen Europas. Ihr Design folgt nicht den üblichen Regeln. Erbaut im 14. Jahrhundert, diente sie als königliche Residenz von Jaume II, später auch als Gefängnis für seine Gegner und als robuster militärischer Rückzugsort. Von den Mauern aus eröffnet sich ein 360 Grad Blick über die Bucht von Palma.
Der rätselhafte Ursprung des Namens „Mallorca“
Mallorca besitzt mehr Kunstgalerien als jede andere spanische Hauptstadt. Und auch ihr Name ist ausdrucksstark, offen für Interpretationen. Sprachwissenschaftler führen ihn auf das lateinische Insula Maiorzurück, die „größere Insel“, im Kontrast zu insula minor, der „kleineren Insel“. Beide Bezeichnungen sollen sich über die romanischen Sprachen Kastilisch und Katalanisch zu Mallorca und Menorca entwickelt haben.
Jüdische und arabische Einflüsse, die in der lokalen Architektur weiterleben
Die lokale Architektur ist ein Schmelztiegel, der weit über Art déco oder Gotik hinausgeht. Arabische und jüdische Einflüsse begegnen Ihnen in den Gassen der Altstadt. Etwa in den Alquerías, großen Häusern mit Innenhof und Säulen, im Hammam oder in historischen Bewässerungssystemen. Auch im Stadtgrundriss des Call, des ehemaligen jüdischen Viertels, und in hebräischen Details mancher herrschaftlicher Häuser bleibt dieses Erbe sichtbar. Dieser Guide für Palma an einem Tag hilft Ihnen dabei, sich in dieser kulturellen Vielfalt zu orientieren.
Gastronomische Besonderheiten, die die Identität Mallorcas prägen
Die Ensaimada: Vom lokalen Dessert zum internationalen Symbol
In den traditionellen Küchen Mallorcas gebacken, verwandelte sich die Ensaimada von einem festlichen, familiären Gebäck zu einem der gastronomischen Wahrzeichen der Insel. Seit dem 17. Jahrhundert hat ihr spiralförmiger, leichter und luftig-aufgegangener Teig Grenzen überschritten und steht heute auf den Listen der besten Desserts der Welt. Sie in den historischen Werkstätten von Palma oder Valldemossa zu genießen, ist ein Erlebnis, das zeigt, wie das Einfache und gut Gemachte überzeugt, ohne dass es laut werden muss.
„Pa amb oli“, ein Klassiker, der das mediterrane Leben zusammenfasst
Pa amb oli ist der Inbegriff des Mittelmeers: dunkles Brot, Ramellet-Tomaten, Olivenöl und, nach Wunsch, Mahón-Käse oder Sobrasada. Ursprünglich als bäuerliches Gericht entstanden, steht es heute ganz selbstverständlich neben anderen Optionen auf den Speisekarten angesagter Brunch-Locations. Es wird sowohl gefeiert als auch neu interpretiert und von Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen geschätzt. Denn gutes Essen ist nicht eine Frage der Raffinesse, sondern des Respekts vor lokalen Zutaten und dem eigenen Wohlbefinden.
Sobrasada und ihr durch Tradition geschütztes Rezept
Die echte mallorquinische Sobrasada macht keine poetischen Spielereien. Sie wird aus Schweinefleisch, Paprika und Salz hergestellt und erhielt 1996 die Anerkennung als „geschützte geografische Angabe“. Sie ist ein Erbe des Einflusses des aus Amerika eingeführten Paprikas in die mallorquinische Küche. Nach der Zubereitung wird sie langsam in den überdachten Höhlen und Vorratsräumen getrocknet. Probieren Sie sie im Iberostar Selection Llaut Palma, einem der beliebtesten Hotels Mallorcas für Feinschmecker. Ihr mediterran-japanisches Fusion-Restaurant Katagi Blau ist ein Pionier im Omakase.
Mallorquinischer Wein, ein Juwel, das nach Jahrhunderten wieder auflebt
Der Weinbau auf der Baleareninsel reicht bis in die römische Zeit zurück, wurde jedoch über Jahrhunderte hinweg durch verschiedene Krisen und Plagen wie die Reblausgeschichte nahezu vergessen. Die gute Nachricht? In Regionen wie Binissalem und Pla i Llevant erlebt der mallorquinische Wein dank einheimischer Sorten wie Mantonegro und Callet ein wahres Comeback. Kleine Weingüter und eine moderne, aber erinnerungsträchtige Vision haben ihm seinen Platz in der mallorquinischen Gastronomie zurückgegeben.
Einzigartige Ecken, die nur wenige Reisende kennen
Das verborgene Dorf Deià, Wiege von Künstlern und Schriftstellern
Das abgelegene Dorf Deià, das wortwörtlich in der Serra de Tramuntana eingebettet ist, ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein Rückzugsort für Künstler. Schriftsteller wie Robert Graves fanden hier Inspiration und Zuflucht. Sogar John Lennon, der 1971 auf Mallorca festgenommen wurde, wohnte in der Nähe dieses kreativen, bohemischen Dörfchens. In einer schnelllebigen Gegenwart bewahrt Deià weiterhin seinen langsamen, freien und kultivierten Geist. Besuchen Sie es, um Ihre Vorstellung von Mallorca neu zu definieren.
Der Leuchtturm von Formentor und die Straße, die unmöglich zu bauen war
Eröffnet 1863, ragt der Leuchtturm von Formentor über eine der schönsten und wildesten Landschaften der Balearen. Jahrzehntelang galt es als unmöglich, eine Straße dorthin zu bauen, aufgrund des harten Geländes. Ingenieurtechnische Fortschritte machten dies Mitte des 20. Jahrhunderts doch möglich. Der Weg dorthin ist genauso beeindruckend wie das Ziel selbst. Wenn Sie die Insel schützen möchten, während Sie wandern, starten von dort Routen durch Pinienwälder und Klippen. Danach können Sie sich im Iberostar Selection Playa de Muro Village entspannen, einem der besten 5-Sterne-Hotels auf Mallorca, das aktiven Tourismus und Selbstfürsorge perfekt kombiniert.